OP Mundschutz Masken
Der MNS ist eine medizinische Gesichts-Halbmaske, die mit Binde- oder Gummibändern am Hinterkopf oder hinter den Ohren fixiert wird. Sie besteht in der Regel aus drei Lagen Vliesstoff, von denen die mittlere mit ihren besonders feinen Fasern (die meist mittels Meltblown-Verfahren hergestellt werden) die Viren und Bakterien tragenden Tröpfchen aufnimmt. Bei zweilagigem MNS befindet sich die Meltblown-Lage außen. Mit einem integrierten flexiblen Metallbügel in der Mitte des oberen Randes wird die Halbmaske an den Nasenrücken angepasst, um das Gesichtsfeld frei zu halten und den Atemluft-Ein- und -Austritt nach oben zu minimieren.
Ein dicht am Gesicht des Trägers anliegender MNS filtert sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft. Das Filtern der ausgeatmeten Luft reduziert die Emission von Krankheitserregern (Fremdschutz); das Filtern der eingeatmeten Luft reduziert deren Immission (Eigenschutz). Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss unterschiedliche Anforderungen an die bakterielle Filterleistung, den Differenzdruck und die Keimbelastung im ungenutzten Zustand erfüllen. Dennoch strömt selbst bei korrekter Trageweise ein kleiner Anteil der Atemluft am MNS vorbei. Je lockerer der MNS am Gesicht des Trägers anliegt, desto größer ist der Anteil der Atemluft, der beim Atmen am MNS vorbeiströmt.
Das Robert Koch-Institut hält einen Eigenschutz für wissenschaftlich noch nicht belegt.[2] Eine im Juni 2020 in The Lancet publizierte Meta-Analyse kommt dagegen zu dem Ergebnis, dass der Eigenschutz durch Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hoch ist und die Infektionsrate des Maskenträgers um 80 % reduziert wird.
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